Polyurea - die nachhaltige Beschichtung

Polyurea ist eine einzigartige Beschichtungs- und Abdichtungsmembran.

In Bezug auf die Vorteile einer Beschichtung ist aber das Augenmerk nicht nur auf die technischen Aspekte zu richten, sondern auch die kommerziellen und – immer wichtiger werdend – auf die ökologischen Aspekte.

Polyurea bietet einzigartige technischen und physikalischen Möglichkeiten und weist auch einen überzeugenden Öko-Foot-Print auf
.

  

Polyurea als zwei-komponentige Membran wurde in den 80er Jahren in USA entwickelt und 1988 das erste Mal in einer industriellen Anwendung appliziert. Diese Beschichtung besteht heute noch.
Laboruntersuchungen und daraus resultierende Hochrechnungen setzen eine Lebensdauer von mehr als 75 Jahren[1]  für Polyurea an.
Die Lebensdauer ist von Polyurea von Faktoren wie:

  • Einsatz- und Anwendungsfall,
  • chemischen-, thermischen-, mechanischen Belastungen,
  • Witterungsbedingungen etc.
  • gewähltem gesamten Beschichtungs-System

abhängig.  

Je länger eine Beschichtung hält und nicht erneuert werden muss, desto attraktiver wird eine Investitions-Entscheidung für diese Beschichtung für den Auftraggeber.
Werte von Immobilien und Bauwerken werden durch Polyurea dauerhaft und zuverlässig erhalten und geschützt. Die Nutzungsdauer kann deutlich verlängert werden und Instandsetzungsaufwendungen werden minimiert.
Mit Polyurea beschichtete Bauwerke werden nicht durch Feuchtigkeitsandrang oder chemische Zersetzung angegriffen und können länger genutzt und betrieben werden. Polyurea geschützte Bauwerke sind deutlich weniger Auswirkungen von Witterung und Umstände der Umgebung ausgesetzt.
Somit sind Vorteil bei den TCO (total costs of ownership) ganz klar auf Seiten von Polyurea – und keine andere Beschichtungsart erreicht annähernde Vorteile.

 

Darum hat sich Polyurea auch bei vielen Auftraggebern das Stichwort der „unverrottbaren“ Beschichtung erhalten. Auftraggeber investieren einmal Geld – und profitieren deutlich länger von Ihrem Invest und steigern dadurch auch Ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit!

 

Daneben sprechen auch ökologische Gründe für die Anwendung von Polyurea.
Als thermoplastisches Elastomer wird Polyurea aus Ausgangsstoffen (Roh-Komponenten Isocyanat und Polyamin) hergestellt, die als schädlich oder giftig für Wasserorganismen eingestuft[2] sind. Im Zuge der sekundenschnellen Aushärtung verketten die Komponenten vollständig und extrem stabil miteinander. Die Aushärtung - die unter hohem Druck und hoher Temperatur stattfindet - erfolgt hierbei ohne jegliche Freisetzung gefährlicher Stoffe und Inhaltsstoffe.

 

Von der ausgehärteten Beschichtungs-Membran gelangen während der Lebensdauer keine gefährlichen Bestandteile in die Umwelt / Luft.

Weitere Vorteile von Polyurea liegen darin, dass es

  • frei von Lösungsmitteln ist
  • keine Weichmacher enthält
  • keine leicht flüchtigen organischen Bestandteile enhält.

Dadurch versprödet die Beschichtung nicht wie andere Kunststoffe, wird nicht brüchig und behält über Jahrzehnte ihre technischen Eigenschaften.

Polyurea muss somit nicht schon nach kurzer Nutzung wie viele konventionelle Wettbewerbsprodukte wieder erneuert werden oder ersetzt werden.

Die technischen Einbauvorteil des naht- und fugenlosen Beschichtung gestatten es zu dem, auch große Flächen ohne Schwachstellen im Bereich von Fugen und Nähten herzustellen. Somit helfen hier die physikalischen Eigenschaften von Polyurea auch die Langlebigkeit der Beschichtung weiter zu steigern.


Polyurea setzt während seiner Herstellung oder Lebensdauer weder CO2 noch sonstige klimaschädliche Gase frei.
Die Herstellung der Grundkomponenten (Rohstoffe) kann mittels erneuerbarer Energien klimaneutral erfolgen, so dass auch hier im Hinblick auf den Öko-Footprint zeitgemäß agiert werden kann.

  

Sollte es dennoch beabsichtigt sein, eine mit Polyurea beschichtete Flächen doch zurückzubauen (Abbruch), sind hiervon keine umweltschädigenden Auswirkungen zu erwarten.

Da es sich bei ausgehärteten Polyurea-Systemen um ein Elastomer handelt, ist bei Zerkleinerungsvorgängen nicht mit der Freisetzung von Gefahrstoffen oder sonstigen negativen Auswirkungen auf das Recyclinggut zu rechnen.

Beim Abschleifen von Polyurea Beschichtungen können jedoch Feinstäube entstehen. Daher sollte bei Abbruch und Schleifen stets PSA – insbesondere entsprechende Atemschutz -getragen werden.

Aufgrund des extrem hohen Energieinhaltes von Polyurea-Systemen ist die thermische Verwertung von Recyclingmaterial mit entsprechend hohen Gehalten ebenfalls eine sinnvolle Verwertungsvariante.

Ausgehärtetes Polyurea kann üblicherweise als gemischter Bauabfall entsorgt bzw. der Wiederverwertung zugeführt werden.  Dies sollte aber vorab mit dem örtlichen Entsorger bzw. Ihrem Entsorgungsfachbetreib abgestimmt werden. Keinesfalls muss Polyurea als Sondermüll teuer entsorgt werden!
Lediglich die herausragenden mechanischen Eigenschaften der Membran erhöhen den Aufwand, diese von Ursprungssubstrat so sortenrein wie möglich zu trennen.

 

Seit kurzer Zeit gibt es funktionsfähige Pilotanlagen zum Recycling von Polyurea. Entsprechende Verfahrenstechnik ist von einem deutschen Hersteller entwickelt worden, positiv getestet und liegt marktreif vor.
Hierdurch werden sich zukünftig die Ökobilanz in der Herstellung dieser Spezialchemie-Grundkomponenten nochmals steigern und verbessern, da ein erheblicher Anteil an Polyurea aber auch Polyurethanen wieder für die Grundkomponenten Herstellung verwertet werden kann.
Erste Labor-Versuche die Grundkomponenten anteilig aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen sind ebenso postiv verlaufen – auch hier werden die nächsten Jahre noch weiteres Potential zur Steigerung der Umweltfreundlichkeit von Polyurea hervorbringen.

 

Polyurea ist somit die zeitgemäße und ökologisch hochwertige Beschichtung.

Beauftragen Sie mit der Applikation von Polyurea ausschließlich damit vertraute und geschulte Fach-Unternehmen – diese anspruchsvolle Beschichtungstechnologie bedarf einer hochqualitativen Anwendung von darin geschulten Anwendern, um die dargelegten Vorteile langfristig Ihnen als Bauherr bzw. Auftraggeber bieten zu können.
Nutzen Sie schon in der Projektierungsphase unsere kompetente technische Beratung, um das passende und für Ihr Projekt optimale Polyurea-System festzulegen.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!



[1] “Polyurea Technology Life Expectancy Discussion” Fachartikel Prumeau Associates LLC (2005)

[2] Sachstandsbericht dt. Bauchemie „Polyurea in der Bauwirtschaft und Umwelt“ (Juni 2009)

 

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